Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Bayern: Maßnahmen gegen Lehrkräftemangel; 07-08/2017

Maßnahmen gegen Lehrkräftemangel

Angesichts von Presseberichten über einen massiven LehrerInnenmangel an bayerischen Grund-, Mittel- und Förderschulen, fordert die GEW eine qualitativ hochwertige Zweitqualifizierung zum Erwerb der Lehramtsbefähigung an diesen Schularten und erläutert verschiedene Lösungsmöglichkeiten des Problems. In den von der GEW bereits auf den Weg gebrachten Petitionen an den Bayerischen Landtag, fordert die Bildungsgewerkschaft unter anderem eine Reduzierung der Unterrichtsverpflichtung, damit eigene Seminare für NachqualifiziererInnen und eine sinnvolle Hospitation möglich sind. Den jungen KollegInnen müsse hier eine Perspektive geboten werden. „Wie sollen in fünf Fortbildungsnachmittagen bzw. in zwei Basisveranstaltungen die Grundschulpädagogik, -didaktik und -methodik und die Grundlagen des Erstunterrichts auch nur einigermaßen sinnvoll vermittelt werden? Bei einer Vollzeitunterrichtsverpflichtung frage ich mich zudem, wie Hospitationen möglich sein sollen“, kritisiert Ruth Brenner, Mitglied des Hauptpersonalrats, die aktuelle Lage. Als langfristige Lösung zur Bekämpfung des LehrerInnenmangels strebt die GEW die Ausbildung von Stufenlehrkräften an, die in mehreren Schularten einsetzbar wären – verbunden mit dem gleichen Eingangsgehalt A 13.

Quelle: Beamten-Magazin 07-08/2017


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